Veranstaltungsprogramm November 2017

913 03.11.17 (FR) 20.30 Uhr: CALALOO – Calypso & more

Bild vergrößern Das Trio CALALOO bringt den fast
vergessenen Musikstil Calypso in Erinnerung. Das
Genre, dessen Wurzeln in Trinidad und Tobago
liegen, hatte seine goldene Zeit in den 30er- und 40er
Jahren des vergangenen Jahrhunderts und löste in
den USA u.a. durch Harry Belafonte einen Boom aus,
der erst mit dem Aufkommen des Rock'n'Roll zu
Ende ging. Calaloo bringt den afro-karibischen
Musikstil Calypso mit Humor, Witz und viel
Authentiziät auf die Bühne. Ulrich Gonser (Gesang,
Gitarre, Cuatro) und Alexander Kranich (Gesang,
Bass, Ukulele) werden bereichert durch den
syrischen Geiger Ahmad Zarzar, früher früher Mitglied im Symphonieorchester von Damaskus. Rhythmische Verstärkung erhielt die Band Ende 2016 durch den Gambier Famara Bojang, der mit seiner Djembe für den richtigen Beat sorgt.


914 04.11.17 (SA) 20.30 Uhr: Nid de Poule! Chanson, Sinti-Jazz & more (Loreley Duo abgesagt)

Bild vergrößern Nid de Poule
Pumpende Akkorde aus dem Schallloch der Gypsygitarren, vorwärtstreibende Kontrabasslinien, virtuose Soli, eine Gesangsstimme, die schwerelos über allem zu schweben scheint - das ist
Nid de Poule!
Begeistert von der Atmosphäre der Jazzclubs des linken Seineufers im Paris der dreißiger Jahre, spielt Nid de Poule eine Musik, die die französische Kunst, mit Emotionen zu spielen, gekonnt transportiert und dabei einen weiten Bogen von tiefer Melancholie bis hin zu spontaner Lebensfreude spannt. Was als Experiment begann, erwies sich als Erfolgsrezept: viel Chanson im Gypsy-Swing Stil, etwas Pop, alles gewürzt mit einem Augenzwinkern und abgeschmeckt mit einem Schuss Rock 'n Roll - eine spannende und reizvolle Mischung für das Publikum wie für die Musiker, die hier ihre Potenziale voll ausschöpfen können.
Nid de Poule sind: Bille Klingspor – Gesang Frank Zinkant – Gitarre Gerd Rentschler – Gitarre Jürgen Dorn – Kontrabass


915 10.11.17 (FR) 20.30 Uhr: Zwei Seiltänzer" – Von NINA PIORR Musikalische Lesung mit Harfenmusik

Bild vergrößern In einer kärglichen Seniorenresidenz fristet Leopold seinen Lebensabend und trauert um seine große Liebe. Olivia dagegen steht mit einem herausragenden Uniabschluss voll im Leben und könnte eigentlich glücklich sein. Wenn da nicht ihre Ängste wären, die sie seit Jahren verfolgen. Doch so schnell geben sich die beiden nicht geschlagen: In tiefgründigen, mitunter poetischen Gesprächen versuchen sie, sich gegenseitig wieder die Augen für die Schönheit des Seins zu öffnen und Mut zum Leben zu schöpfen.
Nina Piorr (Öhringen) liest Auszüge aus ihrem Erstlingswerk und untermalt ihre Lesung mit Klängen auf der Konzertharfe. Mit verträumt impressionistischen, traditionell irischen und feurig südamerikanischen sowie klangvollen moderneren Werken der Harfenliteratur lädt die junge Öhringer Kulturwissenschaftlerin zu einem literarisch-musikalischen Abend der besonderen Art ein. Das Buch erscheint im Oktober im novum Verlag.


916 11.11.17 (SA) 20.30 Uhr: KONRADS SPEZIALORCHESTER (Stuttgart)

Bild vergrößern ist im weiten Sinne ein Vertreter einer modernen Volksmusik. Drei Herren mittleren Alters die die Dinge ernst nehmen und sich selber nicht so wichtig.
Den Kern ihres Schaffens bilden Songs die quasi das Leben schreibt. Nicht das einfache direkte Leben, nein, das unfassbare, grandiose zutiefst verwirrende Leben. Getragen wird das Ganze vom Humor, ohne den ja bekanntlich alles nichts wäre. Ganz in diesem Sinne entstand 2016 der erste Tonträger "Diesmal volles Risiko" der im Zentrum des aktuellen Programms steht.
Je nach Laune und Tagesaktualität ergänzen eigenwillige Interpretationen von Populärem aus dem letzten Jahrtausend das Programm. Vom Volkslied bis zum Metallhit über Jazz von Sören Samladbacken ist da Einiges möglich.... "Wir freuen uns sehr, wenn wir ein kulturelles Forum erhalten, und sind im Gegenzug nicht daran interessiert, dass Macher und Betreiberinnen von kulturellen Einrichtungen unterm Strich Kosten mit uns haben. Wir sind noch nicht so weit rumgekommen, aber alle die es bisher gewagt haben mit uns zu arbeiten haben es nicht bereut, im Gegenteil.
Konrads Spezialorchester ist eine Männerkapelle für Frauen. Den drei Herren wurde schon verschiedentlich von genau diesen attestiert, sanft, einfühlsam und witzig zu sein, also genau die Type Mann mit der Frauen gerne reden. Auf jeden Fall passt es doch ausgezeichnet, dass das abendliche Programm des Orchesters "Frann und Mau" heißt und sich zufällig ausschließlich und rudimentär um das Thema Mann und Frau dreht. Mit unzähligen großen und kleinen Instrumenten und vielstimmigem Gesang wird das Thema ausgeleuchtet. Es ist ja auch so: Konrads Spezialorchester ist eine ausgesprochene Livekapelle. Charmante Frechheit, jugendlich naiver Mut und äußerste körperliche Attraktivität beulen im Gegenzug vereinzelte musitechnische Dellen geschickt aus. Jenseits der seit Jahrtausenden gewachsenen Vorurteile stolpert das Orchester durch einen sperrig schrägen Abend. Wie sagte schon Dieter Hallervorden: "Ach ist das aufregend!“


917 17.11.17 (FR) 20.30 Uhr: MOCKINGBIRDMEN - best Irish scotish folk

Bild vergrößern Sie wurden im Jahr 2014 gegründet, als fünf Musiker der Folk’n’Roots Jamsession des Club Traumtänzer in Dresden das gemeinsame Ziel hatten, die wundervollen Klänge der irischen Tunes und Songs weiter auszuarbeiten. Ihre musikalische Vielfalt erstreckt sich von Balladen bis zu eingängigen Tanzliedern, wobei stets versucht wird, die authentisch-ländliche Atmosphäre der keltischen Musik einzufangen. Mit dem Einfluss ihres eigenen Stils erschaffen sie einzigartige Musikstücke, die man einfach gehört haben muss. Bereits im Oktober 2014 hat die Band ihre erste EP, „Across The Rolling Sea“, aufgenommen. Jedes einzelne Cover wurde dabei selbst gestempelt.Im Jahr 2015 verließ Gitarrist und Sänger Olaf die Band aufgrund seiner Arbeit. Das hat die andere vier Musiker jedoch nicht entmutigt, und nach einer tatkräftigen Schaffensphase, um ihr Können auszubauen und ihren Liedern noch den letzten Schliff zu geben, folge dann das erste Auftrittshighlight auf dem Folklorum im September 2015. Dies war nicht nur ein Motivationsboost, sondern verlieh der Band auch Aufwind in ihrer Popularität. Desweiteren fand eine Folk’N’Fusion mas-Tour mit der befreundeten Band Zirp statt.


918 18.11.17 (SA) 20.30 Uhr: ANDREW CARSWELL Soul, Pop und Rocktitel im kleinen Format

Bild vergrößern Eine kleine Besetzung – alles handgemacht und doch ein kompletter Sound. Klein ist hier nur die Anzahl der Musiker. Auf der Bühne findet großes Kino statt. Singing for your Soul... Live -Musik pur. Hier gibt es kein Verstecken hinter Verstärkern und Elektronik. Die beiden Musiker haben ein Riesenrepertoire in der Tasche und spielen ihr Programm spontan und unverfälscht. Ein Programm, in dem alte Soulklassiker ebenso Platz finden wie Rockoldies und Popballaden.Unterstützt von funky Piano Grooves trifft André mit seiner 4 Oktaven umfassenden Stimme immer wieder die Herzen seiner Zuhörer und die Menschen verlassen das Konzert mit einem warmen Gefühl..Der Pianist Michel Hauck konzertierte in JazzClubs, hat Lyrikabende am Klavier begleitet, spielte auf der fränkischen Tanzszene, machte mit Clown Heini Rockmusik für Kinder und hat mit seinem Dienstleistungstrio alles mögliche an privaten, betrieblichen und öffentlichen Feierlichkeiten beschallt. Für 2008 bis 2013 reanimierte er sein altes Bandprojekt "Partykillers". Seit Sommer 2013 spielt er bei der Monkeyman Band in alter Orgelmanier Keys und Basslines. Für das Duo mit André besinnt er sich wieder auf seine pianistischen Fähigkeiten.
Eine kleine Besetzung – alles handgemacht und doch ein kompletter Sound. Klein ist hier nur die Anzahl der Musiker. Auf der Bühne findet großes Kino statt. Begleitet von dem Pianisten Michel Hauck singt André Carswell vom Soulklassiker bis zum Rockoldie alles was ihm Spass macht, den beiden in den Sinn kommt und in die Herzen ihrer Zuhörer trifft. Unterstützt von funky Piano Grooves trifft André Carswell mit seiner 4 Oktaven umfassenden Stimme immer wieder die Herzen seiner Zuhörer und die Menschen verlassen das Konzert mit einem warmen Gefühl.


919 24.11.17 (FR) 20.30 Uhr: CLAUDE BOURBON Medieval & Spanish blues Medieval & Spanish blues

Bild vergrößern Gitarre & Lieder Claude Bourbon wurde in den frühen 60er Jahren in Frankreich geboren und wuchs in der Schweiz auf, wo er eine klassische Musikausbildung erhielt. Als Fingerpicking-Gitarrist ist er überall auf der Welt aufgetreten und hat sich so weitergebildet. Er hat eine unglaubliche Fusion aus Klassik und Jazz geschaffen, mit flüchtigen östlichen Einflüssen, spanischen und lateinamerikanischen Elementen und Zügen von Western Folk. Der einzigartige Monsieur Bourbon ist ein eindrucksvoller Künstler. Er mag seine Wurzeln im Blues haben, aber er wird von Musik und Liedern aus aller Welt inspiriert, nimmt diese Klänge auf und webt aus ihnen Darbietungen aus Blues, Rock, Jazz, Liedern und Melodien, die sich in keine Schublade stecken lassen, und präsentiert sie mit dunkler Stimme.
Claudes unnachahmlicher Stil bringt seine zehn Finger dazu, unabhängig voneinander und doch gemeinsam zu tanzen und zwar mit solcher Geschwindigkeit, dass wir sie oft nur noch verschwommen erkennen können. Tausende von Menschen in Großbritannien, Europa und den USA hatten das Vergnügen, diesem Meister zu lauschen und die meisten Menschen aus seinem Publikum kommen immer wieder, um ihn spielen zu hören und zu sehen, wie seine Finger leicht über die Saiten seiner Gitarre tanzen und einen einzigartigen Klang kreieren, der einfach "Claude" ist.
Eine Instrumentalversion von “House of the Rising Sun”, die er aus der Garage eines Nachbars hörte, lies den Funken in Claudes Seele überspringen und so begann er im Alter von 15 Jahren Gitarre zu spielen. Dann studierte er eine Zeitlang klassische Gitarre, aber er stellte bald fest, dass er sich in der Improvisation mehr zuhause fühlte, als in der Wiedergabe niedergeschriebener Musik, “…da die Musik ein Werkzeug ist, sich selbst auszudrücken…”. Heute lebt er in Großbritannien. Einige seiner musikalischen Einflüsse gestatten uns einen faszinierenden Einblick: Paco De Lucia, Richie Blackmore von Deep Purple, Joaquin Rodrigo, JJ Cale, JS Bach ...
"...Hier haben wir also ein weiteres gutes Beispiel für das erstaunliche Talent, das in den Clubs in Großbritannien auf den Bühnen steht. Also, wenn Sie seinen Namen in Ihrer Nähe angekündigt sehen, gehen Sie hin - es könnte ein sehr unterhaltsamer Abend werden."
Roy Bainton, Blues Matters, Großbritannien – März 2009
“…Dieser vollendete Künstler bietet einen sanften, unwiderstehlichen Auftritt durch hoch entwickelte Präzision. Sein Sound kreiert sofort ein Ambiente - von betörenden spanischen Klängen zu lyrischem, romantischem Jazz. Claude Bourbon bietet beides, einen Abend mit Musik für Liebende und einen Genuss für Musikliebhaber...", BBC, Großbritannien
“Eine atemberaubende akustische Fusion aus Blues, Jazz, Folk, klassischer und spanischer Gitarre von einem erstaunlichen Gitarrenmeister..." Altadena News, USA


920 25.11.17 (SA) 20.30 Uhr: MAEVE KELLY – Eigene & Irische Folksongs

Bild vergrößern Die gebürtige Irin verbindet Traditionen des Geschichtenerzählens ihres Heimatlandes mit acoustic Folkrock und Elementen von World Music. Jeder, der sie gehört hat, weiss zwei Dinge: Erstens hört man eine solche Stimme nicht jeden Tag. Und zweitens schreibt sie tolle Songs, die in der klassischen Singer/Songwriter. Tradition von Carole King oder Suzanne Vega stehen. Getreu der Tradition der irischen Geschichtenerzähler zieht Maeve die Menschen in die Erzählung hinein und schafft so eine intensive emotionale Bindung zum Publikum. "Ich bin eigentlich ein fröhlicher, optimistischer Mensch, dennoch mag ich vor allem die dunkle Seite von Musik. Was soll ich sagen? Ich bin Irin. Melancholie ist vorprogrammiert...“
Im Frühjahr 2010 veröffentlichte Maeve Kelly ihr zweites Solo Album „Through a Web bed Window“
.Die Single “Luisa” stieg 2010 auf Platz 1 der KIAC Charts (laut „Rolling Stone“ die „Independent Hauptstadt der Musikwelt“). Im Oktober 2010 gewann Maeve Kelly den „Year of the Indie Award“ im
Bereich Folk/Acoustic Rock
Neues Album 2014 Parallels of Latitude Maeve Kellys erstes Album seit vier Jahren, Parallels Of
Latitude ist eine Sammlung verschiedener Songs, die die unvollkommene Reise durch das Leben feiern. Der Fokus liegt auf der Geschichte des Songs und der Melodie, die diese Geschichte transportiert. Die Stimmung des Albums ändert sich oft mal intim, mal selbstbewusst aber insgesamt optimistischer als bei früheren Aufnahmen
.Manchmal habe ich nicht geglaubt, dass ich noch ein Album in mir hatte sagt Maeve. „Es war richtig
schön, als die Songs wieder kamen. Die Jungs haben hervorragend mitgewirkt, undunsere
Aufnahmesessions waren entspannter als je zuvor. Ich weiß, es klingt wie ein Klischee, aber ich bin sehr dankbar dafür“
Die akustischen Arrangements entwickelt in Zusammenarbeit mit den Bandmitgliedern Jens Lucht
(Gitarre und Sounds), Patric Oliver Hetzinger (Percussion und Backing Vocals) und Christian Kempa
(Klavier) schaffen eine zeitgemäße Atmosphäre mit Untertönen aus Pop, Folk und Jazz. Einige
Gastauftritte, z. B. von Produzent Ingo Rau am Bass und Sascha Bendiks am Akkordeon, fügen akustische Farben hinzu, die den Sound des Albums bereichern
"Eine Musikerin, die gelebt hat und das Gelebte in Songs verarbeitet. So geht Kunst." Dresdner Neue Nachrichten