Veranstaltungsprogramm Februar 2018

939 02.02.18 (FR) 20.30 Uhr: DOS MUNDOS spielen für die Spanien Fans ihr Programm „Aficionado“.

Bild vergrößern Spanien, das Lieblingsland der Deutschen, erlebt derzeit einen Boom wie nie zuvor. Niemand interessiert sich mehr für die Kultur, die Lebensart und Macken und vor allem für die Musik der Spanier, wie die Deutschen. Spanien wird in der Regel mit viel Sonne, gutem Essen und Wein, rauschenden Fiestas und Stierkampf in Verbindung gebracht. Doch Spanien ist viel mehr…
Die Spanierin Melanie Muñoz und der Deutsche Paddy Brohammer entführen mit Ihrem neuen Programm „Aficionado“ in verschiedene Regionen Spaniens. Dabei sind Geschichten und Lieder der sephardischen Juden oder über Auswanderer auf der Suche nach Arbeit. Es gibt einen vertonten Text des berühmtesten spanischen Dichters Garcia Lorca, die Schönheit der Natur Asturiens und auch ein katalanisches Volkslied. Daneben werden natürlich auch heiße Gitano Rumbas, Sevillanas und vieles mehr gespielt.
Melanie Muñoz (Gesang, Gitarre, Klavier) und Paddy Brohammer (Gitarre, Gesang, Percussion, Mundharmonika) sind tolle Musiker, die diese Lieder charmant, mit sehr viel Humor und einem Augenzwinkern präsentieren. Es gibt spannende Geschichten, anrührendes, Textübersetzungen und auch persönliche Anekdoten, bei denen sie sich auch mal gegenseitig auf die Schippe nehmen.


940 03.02.18 (SA) 20.30 Uhr: UDO KLOPKE..." Hendrix` Gitarren treffen auf Reggae-Grooves, du hörst Melodien aus den schottischen Highlands, aus den Blues Clubs von New Orleans und aus 1001er Nacht.

Bild vergrößern So vielfältig wie seine Einflüsse, so ist auch Udos Musik. Sie bewegt sich zwischen Rock und Pop mit deutlichen Einflüssen aus Jazz, Blues, Country und Worldmusic. Das alles wird zusammen-
gehalten von einer Stimme und einer exzellenten Liveband. Udo Klopke, auf dessen Gesang und Gitarre sich schon so namhafte Künstler wie Seal und Marla Glen verließen, tourt mit seinem Trio und stetig wachsender Fangemeinde und Improvisation. So entstehen am Gerüst des Songs Freiräume für spannende Soli und Interaktionen zwischen den Musikern.
Er nimmt lieber seine Gitarre in die Hand und singt seine Songs. Und die sind angesiedelt irgendwo zwischen Rock und Pop, den schottischen Highlands und den Clubs von New Orleans, handeln sie vom Weggehen und Ankommen oder vom Liebe und nicht lieben. Blues, Country, Jazz, schottische und sogar orientalische Melodien blitzen durch. Die Band geht dabei bewusst an musikalische Grenzen, hebt sie auf und definiert Rockmusik dadurch ganz individuell für sich. Sein erstes Konzert bei uns war SUPER.


941 09.02.18 (FR) 20.30 Uhr: MAX JESCHEK MEETS ART zugleich VERNISSAGE: Music, Word, Visuals

Bild vergrößern Eine Performance als Weltpremiere MAX JESCHEK, Gitarrist und Komponist; trifft auf den jungen Visual Arts Künstler Alexander Nikolaev. Gemeinsam erschaffen sie neue audiovisuelle Welten. Renate Czemmel ergänzt die Musikstücke und Videoperformances durch ihre Gemälde und sprachlichen Beiträge um zwei weitere, sinnliche Dimensionen. Als Max vor einigen Jahren in den Fluten des Atlantiks vor der Wahl stand, spektakulär aus dem Leben zu verschwinden oder nun endlich das rauszulassen, was schon die ganze Zeit in ihm schlummerte, entschied er sich für letzteres. Heraus kommt seitdem ein nicht endender Strom aus Melodien, Harmonien, Sounds und Rhythmen, die sich zu immer neuen kraftvollen lebendigen Konglomeraten verdichten. Es klingt als ob Joe Satriani und Michael Schenker gleichzeitig die Gitarre bearbeiten, nachdem sie eine Runde zusammen meditiert haben.http://www.maxjeschek.de
RENA CZEMMEL Renate Czemmel ist Malerin, Lehrerin und Hypnosecoachin. „Wenn ich male, befinde ich mich in einem Zustand der Meditation, der Trance. Das befreit und entspannt mich und ermöglicht mir, einen tiefen Blick in mein Inneres zu werfen.“ In ihren Gemälden, die "sich von selbst malen", kommt die faszinierende Weisheit des Unterbewusstseins zum Ausdruck. Überdies verfasst sie eigene Achtsamkeitsübungen und geführte Meditationen und verzaubert dabei mit ihrer angenehmen warmen Stimme.
ALEXANDER NIKOLAEV Abteilung für Echtzeit Visuelle Unterhaltung und Bildung:
Wir lösen das allgemein vorhandene Raumproblem, indem wir virtuelle Räume als Zufluchtsstätten für Phantasie und Illusion erschaffen. Alle sind eingeladen, ein wenig zu flüchten. Die Grenzen, die du dabei passieren musst, sind nur in deinem Kopf. Und 90% aller Kartographen sind sich einig, dass diese doch recht willkürlich gezeichnet sind. Dein Wegbegleiter ist der visuelle Handwerker Alexander Nikolaev (instagram.com/josef.k.punkt/) und am Ende der Reise sind wir das, was wir am Anfang der Reise waren – Sternenstaub.


942 10.02.18 (SA) 20.30 Uhr: WITCHES BREW zur FASTNACHT

Bild vergrößern das heißt Hexengebräu und so sind wir. Eine Band, bestehend aus vier Frauen und einem Hexenmeister. Bunt und vielseitig machen wir Musik, die Laune macht. Wir haben viel Spaß miteinander. Diesen Spaß wollen wir bei unseren Auftritten an das Publikum weitergeben. Mit langweiligem Profi-Gehabe können wir nichts anfangen. Statt dessen mischen wir den Songs einen ordentlichen Schuss Hexen-Gebräu bei, um eigene Schwerpunkte zu setzen. Die Zuschauer mit gefühlvollen Balladen zu verzaubern und genauso mit harten Rock-Klassikern und Punk-Nummern ordentlich aufzumischen ist unser Ziel und spricht für die Vielseitigkeit unserer Titel. Lasst euch überraschen: Unsere außergewöhnliche Titelauswahl, verbunden mit einer temperamentvollen Bühnenperformance werden es euch unmöglich machen, unserem Charme und dem Spaß, der auf euch lauert, zu widerstehen!
Andi - Schwarze Hexe: Leadvocals + perc , Ozzy – Hexenmeister: Guitar, Aline – Wasserhexe: Bass + voc., Cläre – Feuerhäckse: E-Piano + voc., Tina – Donnerhexxx: Drums + scream


943 16.02.18 (FR) 20.30 Uhr: TANGO am FREITAG mit Tilman

Bild vergrößern der erste Versuch, zu einem Tangoabend pro Quartal im Gleis1 einzuladen. Tilman gibt Hinweise und legt Musik auf, die zum Tanzen animiert.


944 17.02.18 (SA) 20.30 Uhr: IVO PÜGNER singt Reinhard Mey

Bild vergrößern Mit 12 Jahren hatte ich die erste Gitarre in der Hand .Diese Faszination hat mich bis heute nicht mehr losgelassen. Beeindruckt haben mich besonders die Melodien und Texte der „deutschen Liedermacher“! Schnell kristallisierte sich Reinhard Mey als großes Vorbild für mich heraus. Eine erste Langspielplatte, dieses in den Anfängen seiner Karriere stehenden Chansonniers, inspirierte mich und forderte mich heraus. Lieder der LP prägten sich bei mir ein und es gelang mir, schon als Jugendlicher, Geschichten und Botschaften herauszuhören! Diese Musik ist in meinem Leben bis heute für vieles zum Wegweiser geworden! Oft wurde ich gefragt, ob ich Meys Lieder nicht mal in einem Konzert vortragen könnte – somit war der Grundstein für viele schöne Veranstaltungen und Begegnungen gelegt. Reinhard Mey wurde zu meiner Passion …


945 23.02.18 (FR) 20.30 Uhr: MALTE VIEF KONZERTANTER ROCK solo „heavy classics“

Bild vergrößern Er begann seine professionelle Gitarrenausbildung 1996 sechzehnjährig als Jungstudent an der "Hochschule für Künste" in Bremen bei Prof. Bernard Hebb. Es folgte 1999-2004 eine klassische Gitarrenausbildung an der "Hochschule für Musik und Theater" in Hamburg bei Prof. Klaus Hempel, Prof. Johannes Monno und Prof. Olaf van Gonnissen (World Guitar Ensemble, Frankfurter Gitarrenduo). Er wurde Preisträger und Finalist internationaler Wettbewerbe (u.a. Open Strings, European Guitar Award) und weiterhin von der Yehudi Menuhin Stiftung LMN gefördert. Malte Vief spielte in Radio und Fernsehen (NDR, ARD, dritte Programme). Er war Solist mit Orchester in der ausverkauften Semperoper zu Dresden sowie auf internationalen Gitarrenfestivals.


946 24.02.18 (SA) 20.30 Uhr: INGA BACHMANN

Bild vergrößern Wenn man will, kann man INGA BACHMANN in eine Schublade stecken. Dann muss man halt ständig ein neues Etikett draufkleben. Die Heidelberger Songschreiberin macht das, was ihr gefällt - und das ist äußerst vielseitig, unterhaltsam, überraschend, und nur eines nie: langweilig.
Wer kennt den Masterplan vom Glück? Oder die Monster im Schrank? Was zählt denn wirklich? Und vor allem: Wer bringt den Müll raus?! Inga Bachmanns Debut-Soloalbum DER MASTERPLAN VOM GLÜCK beantwortet keine dieser Fragen. Es spiegelt stattdessen mal melancholisch-sanft, mal bissig-direkt, mal humorvoll-skurril Alltag und Gefühlswelten in ganz neuen Farben.
Inga Bachmann bewegt sich dabei mit hoher Geschwindigkeit quer durch ihr musikalisches und poetisches Universum. Ausgestattet mit einer gehörigen Portion Wortwitz und einem ausgeprägten Sinn für Zweideutigkeiten und die Zwischentöne im Zwischenmenschlichen legt sie die Abgründe des Alltags frei, entfaltet Wortfeuerwerke, navigiert blind durch tiefe Gewässer und beleuchtet dabei immer das Leben, das wir zu kennen glauben.
Man kann sich hineinfallen lassen, sich führen lassen von ihrer weichen Stimme, ihren poetischen Bildern. Aber Achtung! Hinter der nächsten Ecke lauert das Mitdenken, wenn die Texte ihre Wirkung entfalten. Ein doppelter Boden; der Wolf im Reimpelz, der erst auf den zweiten Blick sichtbar wird; ein Lachen, das auch mal im Hals steckenbleibt. Doch keine Sorge: Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, dann war es noch nicht das Ende.