Aktuelles rund um die Kulturkneipe

14.02.14 (FR) BIRGIT HARTMANN "Bild und Objekt" - Ausstellung bis April

Bild vergrößern Wieder eine wunderschöne Vernissage zur Ausstellung von Birgit Hartmann erlebten ca 45 Zuschauer. Kurator Roland Vogel hatte den Ausstellungsraum saniert und gemeinsam mit der Malerin die Bahnhofsgalerie gestaltet. Die Schülerband "Jazz und Response" spielte extravagante Musik, die gut in die Kneipengalerie passte. Schwungvoll, poetisch und persönlich führte der Künstler und Kunsterzieher Gunter Schmidt (Tauberbischofsheim) in die Arbeiten von Birgit Hartmann ein, zeigte interessante Interpretationsmöglichkeiten und Bezüge zwischen der kunstpädaagogischen und künstlerischen Arbeit auf. Die sehenswerte Ausstellung läuft bis Ende April und kann während der Veranstaltungen bzw. auf Nachfrage besichtigt werden.


02.01.14 (DO) JUBILÄUM 15 JAHRE Gleis1: Grußwort von Markus Knobel Bürgermeister der Stadt Waldenburg

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liebe Kunstfreunde!
15 JAHRE KULTURVEREIN GLEIS1!! Ein besonderes Jubiläum der Kultursze-ne Hohenlohe!
Ich freue mich, mit Ihnen gemeinsam dieses Jubiläum feiern zu können und spreche Ihnen meine Anerkennung sowie meinen Glückwunsch zu diesem tollen Jubiläum aus.
Das GLEIS 1 bietet als regionales Kulturprojekt in der ehemaligen Bahnhofsgaststätte Waldenburg vielfältige Veranstaltungen an und ist ein gelungenes Aushängeschild für die Stadt Waldenburg.
Es ist ein ganz besonderer Ort, den sich die Initiatoren für ihren Verein ausgesucht haben, nämlich einen Bahnhof. Bahnhöfe als Orte der Fortbewegung scheinen auch ihre Benutzer in ständige Hast zu versetzen. Wartezeiten werden mit höchster Ungeduld ertragen, jeder kommt und geht so schnell wie möglich. Wird ein Bahnhof aber stillgelegt, dann senkt sich eine Art Erstarrung über alles.
In Waldenburg ließ man es gar nicht erst so weit kommen!
1998 organisierte Hans Graef eine Kunstausstellung an allen Bahnhöfen der Linie Heilbronn - Hall-Hessental mit ca. 30 Künstlern - Kultur und Leben sollte in alle Bahnhöfe kommen, und zwar mit dem Mittel der Kunst!
Im Anschluss an das erste Ausstellungsprojekt KunstRegionBahn1998 entstand die Idee, den vakanten Waldenburger Bahnhof auch weiterhin für Kunst und Kultur zu nutzen. Und aus dieser Idee wurde Wirklichkeit, als im Februar 1999 trotz vieler Bedenken ein Verein mit etwa 30 Mitgliedern gegründet wurde.
Das Vereinsziel war und ist die Förderung der Kunst und Kultur sowie die Erhaltung des Bahnhofs als wichtiger Verkehrsknotenpunkt - eigentlich die Animation der Bahnlinie und die Verlängerung der Stadtbahn (möglichst bis Hall und Künzelsau) als ein gesellschaftliches und kulturelles Fernziel. Das Vereins-Logo wurde die alte Bahnhofssäule aus Gusseisen aus dem Jahre 1862, die das Vereinsziel symbolisiert: der Bahnhof muss durch Kunst am Leben bleiben!
Durch das „KunstRegionBahn2000“-Projekt der Bürgerinitiative Pro Region, initiiert durch die Künstlerkneipe, wurde das Gleis1 bundesweit über Rundfunk und Fernsehen bekannt.
Aus der Künstlerkneipe wurde eine Kulturkneipe, obwohl die Kunstausstellungen nach wie vor eine zentrale Rolle spielen.
Von ganzem Herzen möchte ich den Machern KULTURVEREIN GLEIS1 meinen Dank für ihren Ideenreichtum, für ihren Mut, ihr Durchhaltevermögen und ihre Tatkraft aus-sprechen. Ich sichere Ihnen meine Unterstützung zu, dieses einmalige Projekt zu erhalten.
Das Gleis 1 gehört zu Waldenburg und hat großen Anteil daran, dass hier ein so tolles kulturelles Angebot vorzufinden ist.
Und so wünsche ich dem Kulturverein Gleis 1 mit seinen Vereinsmitglieder, aber auch uns allen, dass das weiterhin so bleibt und freue mich, mit Ihnen dieses Jubiläum feiern zu dürfen. Mein besonderer Dank gilt dem Kulturverein Gleis 1 als Mitveranstalter für Ihr Engage-ment im Rahmen des 150-Jährigen Jubiläum der Hohenlohebahn.
Ich wünsche nun allen Beteiligten viel Spaß und ein tolles Jubiläumsjahr.


20.09.13 (FR) LORE JAHNEL verstorben

Bild vergrößern Die großartige Künstlerin und künstlerische Freundin Lore Jahnel hat uns am 20.9. verlassen - ihre Werke und die Erinnerung an eine kulturell und gesellschaftlich engagierte Frau werden uns bleiben. Ein großer Verlust für die regionale Kunstszene. Hier bei ihrer vorbildlichen Aktion Zamosc-Tuch vor dem Hällisch-Fränkischen Museum, Foto von Hans Kumpf.


26.05.13 (SO) 28.6. 19.00 Uhr: Bahnhofsgalerie Gleis1 präsentiert: Stadt/Bahn/Hof21 Schwäbisch Hall

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STADT/BAHN/HOF21 28.Juni - 12. Oktober (lange Haller Kunstnacht) Öffnungszeiten Di 16-18, Fr 13-15, So 10-12 - weitere Zeiten hier im Internet oder über meine Mailadresse bzw auf Anfrage 0791 94668526
Im Sommer 2013 wird der still liegende Stadtbahnhof von Schwäbisch Hall zur Kunstgalerie. Der Kunstverein Gleis1 – mit Sitz im Kunstbahnhof Waldenburg – wird in der Schalterhalle und alten Bahnräumen Kunstwerke präsentieren: Bilder, Skulpturen, Objekte, Installationen. Ziel der Sozialen Plastik Stadtbahnhof21 ist die Reanimation des Bahnhofs in Erwartung der Stadtbahn – und in der Hoffnung auf eine adäquate Nutzung gegenüber dem geplanten Zentrum für Psychiatrie. Gleis1- und befreundete KünstlerInnen werden ihre Arbeiten vorstellen und 15 Jahre nach der ersten KunstRegionBahn-Ausstellung dem Bahnhof neuen Glanz verleihen. Zur Verfügung stehen die Schalterhalle, die leeren Räume der ehemaligen Bahnhofsgaststätte sowie evtl. Orte im Außenbereich. Kunstabende und kleine Konzerte sollen das Bild des Bahnhofs in der Öffentlichkeit verbessern – die Fahrgäste sollen hier gern ein- und aussteigen. http://www.Gleis1.net
UND: Von März bis Mai renoviert die DB den Außenbereich, Bahnsteig und das Gleis1 - das passt. WIR ERWARTEN DIE ERSTE STADTBAHN – egal welche Variante kommt!
Gleis1-Initiator Hans A. Graef wird mit Künstlerkollegen ein Konzept erstellen und am Freitagabend 28.Juni um 19.00. zu einer Vernissage einladen – Ideen speziell zum Thema Bahn, Verkehr und Mobilität sollen bevorzugt aufgenommen und bis Oktober zu einer Gemeinschaftsausstellung, einem Gesamtkunstwerk zusammen gefügt werden, ähnlich wie beim regionalen Ausstellungsprojekt KunstRegionBahn2000. Zwischen den Haltestellen Waldenburg und Freilandmuseum Wackershofen sowie Schwäbisch Hall-Hessental soll der stadtnah gelegene Bahnhof wieder seine Bedeutung und Schönheit bekommen. Der KUNSTbahnhof Waldenburg lässt grüßen! Zeitgleich können die selben Künstler in der Kulturkneipe Gleis1 Arbeiten präsentieren. Zur Finissage laden wir in der Langen Haller Kunstnacht am 12.Oktober ein. Geöffnet wird die ansonsten nur von außen sichtbare Ausstellung stundenweise nach einem festen Schema.
Ein Plakat und Flyer werden zur Publizität beitragen. Die Ausstellung wird medial vorbereitet. Zur Vernissage wird der renommierte schwäbische Liedermacher THOMAS FELDER ein kleines Konzert geben, in dem er u. a. seine Bahnlieder im Kontext S21 singen wird. Er ist als Multiinstrumentalist und Songpoet einzigartig. Im Zeitraum 1.6. machen wir wie bereits 1998, 200 und 2005 die Performance „Künstler putzen Bahnhof“ – danach kann aufgebaut werden. Kontakt hans.a.graef@t-online.de

P.S. Dieses Kunstprojekt wird möglich durch großzügige Unterstützung von http://www.rts-gmbh.de - Gebäudereinigung


04.09.12 (DI) 12.00 Uhr: FREITAGNACHMITTAG 21.09. 15.00-20.00 Landesschau Baden-Württemberg live am Kunstbahnhof Waldenburg

Bild vergrößern HOHENOHE: Im Verkehrsschatten der Bahn SWR-Landesschau Baden-Württemberg total regional berichtet über Heilbronn-Franken
SÜDWEST FERNSEHEN live am KUNSTBAHNHOF WALDENBURG - DIGITAL DART BA-WÜ
Mit Live-EB, Infomobil, Direktübertragung und Abendschau 18.45 – 19.45 Thema: Ländlicher Raum und Personennahverkehr - "150 Jahre Hohenlohebahn contra ländlicher Raum auf dem Abstellgleis"
MITMACHAKTIONEN - WETTERREPORT WERKSTATT -
Machen Sie mit! Bringen Sie Ihr Thema zu uns ans SWR Info-Mobil! Ein
Redakteur des SWR-Regional-Studios Heilbronn bespricht Ihren Vorschlag
direkt und kompetent an der "Thementheke". Über was sollte Ihrer Meinung
nach berichtet werden? Nennen Sie uns Ihr Ärgernis, Ihren Helden des
Alltags, Ihre Baustelle in der Region, an der nichts voran geht. Die SWR
Landesschau hört Ihnen zu, recherchiert und entscheidet über Ihr Thema. Und
wer weiß: Vielleicht ist Ihr Vorschlag schon bald Teil der SWR Landesschau


14.04.12 (SA) 17.00 Uhr: Hans Kumpf (Theremin, Klarinette) und Hans A. Graef eröffnen BAHN MOBILITÄT MENSCH

Bild vergrößern Im Rahmen des Jubiläums 150 Jahre Hohenlohebahn (http://www.hohenlohebahn.net) mit zahlreichen Veranstaltungen auch im Kunstbahnhof Waldenburg wird am 14.4. um 17.00 die Ausstellung "Bahn, Mobilität, mensch" eröffnet. Zur Vernissage wird der bekannte Jazzklarinettist Hans Kumpf (http://www.jazzpages.com) mit dem Theremin spielen, das er immer wieder aus dem Schatten der Musikgeschichte hervor holt. Beim Theremin beeinflusst die elektrische Kapazität des menschlichen Körpers ein elektromagnetisches Feld. Es ist das einzige Musikinstrument, das berührungslos gespielt wird und dabei direkt Töne erzeugt. Sein Name geht auf den Erfinder, den Russen Lew Teremin zurück. Hans A. Graef wird in die Ausstellung einführen und den Kunstbahnhof vorstellen. Neben ihm und seinem Zwischenlager Zeitraum (im ehemaligen Warteraum) werden Kurator Roland Vogel, Daniela Vogel, Jascha Wolfram, Merlin Wolfram, Cecile Wolfram, Maik Vogel, Doris Maxeiner-Ferhrenbach, Ilse Göltenboth, Barbara Stoller und Thomas Bäder ausstellen.


23.03.12 (FR) 10.00 Uhr: Sinti-Roma-Gedenkveranstaltung Bahntransport der Sinti-Kinder von Mulfingen nach Auschwitz

Bild vergrößern Udo Grausam vom Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ referierte am Bahnhof Waldenburg

In der Tradition der Gedenktafel-Aktion 2011 für die in Auschwitz ermordete Klara Winter lud die Waldenburger Kulturkneipe Gleis1 den engagierten Kulturforscher Udo Grausam ein, der am 24. März weitere Forschungsergebnisse zu den Sinti aus Hohenlohe vorstellte. Gleis1-Vorstand Hans A. Graef betonte die moralische Verpflichtung, dieser Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken, was von der Zivilgesellschaft bisher vernachlässigt werde. An der Veranstaltung nahmen auch zwei Vertreter des Stadtarchivs Heilbronn teil.
Die Reichsbahn gehörte im NS-Regime zur „Logistik des Rassenwahns“ und war Mittel der Verschleppung von sogenannten „Zigeunern“, „Gemeinschaftsfremden“ und „Asozialen“ in die Vernichtungsstätten. Aus dem Bericht der Mulfinger Lehrerin Johanna Nägele schilderte Grausam die Deportation der Sinti-Kinder von der St. Josephspflege am 9. Mai 1944 mit der Eisenbahn vom Bahnhof Künzelsau über Waldenburg nach Crailsheim und weiter nach Auschwitz. Grausam fragte, wer der Lokführer, der Heizer und der Zugführer waren, die die Kinder auf den Weg in die Vernichtung brachten? Weder die regionale Geschichtsschreibung noch die Eisenbahnforschung haben dies bisher aufgeklärt. Immerhin hat die Deutsche Bahn AG die „Sonderzüge in den Tod“ erforscht, und eine andere Initiative brachte den „Zug der Erinnerung“ als mobile Ausstellung über die Deportationen in die Bahnhöfe. Deshalb gelte es zum Jubiläum der Hohenlohebahn in diesem Jahr auch darauf zu achten, „was aufs Gleis käme und was lieber im Schuppen gelassen werde“, so Grausam.
Wie kann in Zukunft an diese NS-Opfer erinnert werden? Die Stolperstein-Aktion, wie sie für jüdische Opfer gestaltet wird, wird vom Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg abgelehnt. Stattdessen könnte ein Straßenschild wie für Klara Winter aus Schwabbach, in 15 weiteren Ortschaften im Hohenlohekreis an dort gebürtige und im KZ ermordete Sinti erinnern, deren heimat Hohenlohe war. Für das Jahr 2014 hat Grausam eine Gedenkfahrt für die Mulfinger Kinder vom Bahnhof Waldenburg nach Künzelsau angeregt; eine Fahrradtour der Erinnerung auf der alten Trasse der Kochertalbahn als Annäherung an diese Geschichte durchzuführen.


05.09.11 (MO) HOCHWASSER IM KUNSTBAHNHOF hz-fotos von oliver färber

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02.03.11 (MI) UNSER FANCLUB in INDIEN posted by Ensemble-Orient-Express

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13.11.10 (SA) HIGHLIGHT 13.11. bitte dort nachlesen! Uhr: Dr. Zaza, Mr. Zura & Muki M. WorldMusicJazz im Gleis1:

Bild vergrößern Unsere Jazzreihe hat heute einen besonderen Höhepunkt zu bieten: mit Zaza Miminoshvili, Zurab Gagdnize und Mamuka Ghaghanidze sind die wohl bekanntesten Jazzmusiker Georgiens zu Gast. Mit ihrer Formation „The Shin“ konzertierten sie u.a. mit Randy Brecker und Giora Feidman; das allein zeigt schon die die enorme stilistische Bandbreite die von der Musik Georgiens über Flamencoeinflüsse bis zu virtuosem Gitarrenjazz ala John McLaughlin reicht. In vielen gemeinsamen Projekten mit Musi-kern aus Polen, Lettland, Argentinien, Al-gerien usw. betonen sie die völkerverbin-dende Kraft der Musik. 2009 erhielten sie den deutschen „Creole“-Weltmusikpreis.
Wer keine Gelegenheit hat, die beiden am Montag auf dem renommierten Jazz-Jamboree Festival in Warschau anzuhö-ren, komme heute ins Gleis1 und erlebe die drei im musikalischen Dialog mit den Gastgebern!


22.10.10 (FR) TOP KONZERT 22.10. LESUNG Uhr: SERGIO VESELY & URS M FIECHTNER Konzertlesung GESANG FÜR AMERIKA

Bild vergrößern Ein poetisch-musikalischer Streifzug durch einige zentrale Epochen der indianischen Geschichte Lateinamerikas, gleichzeitig auch ein Streifzug durch die Vielzahl literarischer und musikalischer Formen, die sich aus der Verknüpfung von Stilmitteln aus der indianischen, hispanoamerikanischen und europäischen Lyrik, Prosa und Musik ergeben.

Die Konzertlesung „Gesang für América - Die alte Überlieferung“ fußt auf dem ersten Teil des gleichnamigen Buches von Urs M. Fiechtner und Sergio Vesely. Er berichtet vom Ursprung, vom Aufbau und schließlich von der Zerstörung indianischer Kulturen in Mittel- und Südamerika. Eingewoben in die epischen Gedichte und Lieder von Fiechtner/Vesely sind Zitate aus der indianischen Poesie und Überlieferung sowie von Bartolomé de las Casas und anderen Chronisten.

Die Historie steht jedoch nur scheinbar im Vordergrund. Fiechtner und Vesely verstehen ihre Beschäftigung mit der Vergangenheit als Mittel zum Verständnis der Gegenwart - zwischen den Zeilen werden Geschichte und Gegenwart aufeinander bezogen, zahllose Anspielungen halten der Gegenwart den Spiegel der Vergangenheit vor.

Dieser erste Teil des „Gesang für América“ gehört zu den bekanntesten und besonders häufig aufgeführten Konzertlesungen von Urs M. Fiechtner und Sergio Vesely. Die Vielfalt literarischer und musikalischer Formen, die hier harmonisch miteinander verknüpft werden sowie der Blick auf die Historie aus einer (für Europäer) eher ungewohnten Perspektive sind nicht nur für das Fachpublikum interessant, sondern auch für einen Hörerkreis, dem das Thema ungewohnt ist oder der sich bisher für epische Lyrik (oder die Lyrik überhaupt) nicht erwärmen konnte. http://www.autorengruppe79.de


20.02.10 (SA) bis 07.03.10 (SA) Di - So 11.00-18.00 Mi 20.00 Uhr: Württembergischer Kunstverein Stuttgart Jahresausstellung mit SOZIALE PLASTIK KUNSTBAHNHOF & DIE ORDNUNG DER DINGE graefartmuseum

Bild vergrößern WKV-Vernissage mit AMB und Hans A. Graef wkv-stuttgart.de
Über 500 Kunstinteressierte besuchten am 19.2. die Vernissage zur diesjährigen Jahresausstellung des Württembergischen Kunstvereins in Stuttgart, der vom 20.2. - 7.3. das Thema "Kunst und Gesellschaft" thematisiert. Den Kontext bilden die Wirtschaftskrise und die Kultur- und Sozialeinsparungen. In der speziell eingerichteten Kunsthalle unter dem goldenen Hirsch am kleinen Schlossplatz sind von über 100 Kunstschaffenden verschiedenste Werke und Techniken zu sehen. Zu den größeren Arbeiten gehören die Beiträge von Andreas Mayer-Brennenstuhl und Hans A. Graef. In der Kunstaktion des Haller Professors Mayer-Brennenstuhl (AMB), der als Künstler und Kulturgestalter das Seminar seiner "AKAS Akademie - dem Institut zur Untersuchung transitorischer Zustände" abhält, werden Zusammenhänge der politischen, geistigen und ästhetischen Systeme erforscht. AKAS bedeutet, "Alles könnte anders sein". Das Seminar wird am 23. um 17.00 mit einem Gespräch mit WKV-Direktor Hans D. Christ zur Stuttgarter Kulturpolitik und am 24.4. ab 19.00 mit einem Vortrag zur "Kunst als Zukunfslabor" von Juliane Spitta fortgesetzt.
Der Konzeptkünstler Hans A. Graef, zugleich Vorstand der Kulturkneipe Gleis1 Waldenburg, hat den Eingangsbereich mit einer Rauminstallation gestaltet, wo die Soziale Plastik Kunstbahnhof und Findart-Reliquien präsentiert werden. Der erweiterte Kunstbegriff von Joseph Beuys und Einflüsse von Marcel Duchamp und Dieter Roth sind unverkennbar. Die spielerische Leichtigkeit der farbenfrohen Skulpturen - nach Elementarfarben geordnet - und bildhaften Stilleben stieß auf lebhaftes Interesse der Besucher, die sich auch über die Geräuschkulisse und Weihrauchdüfte freuten. Mit Materialcollagen, Fotografien und Bildobjekten wird ein Ausschnitt aus seinem konsumkritischen Lebenskunstwerk "Die Ordnung der Dinge - ZwischenLager ZeitRaum" gezeigt. Weitere Infos http://www.wkv-stuttgart.de


31.12.09 (DO) 24.00 Uhr: DAS ist der neue Gleis1-Vorstand mit Bärbel, Günther, Rainer, Roland und Hans - Ines und Tschalie sind nicht auf dem Foto.

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